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WSAL18001 – Jetson Xavier NX

Aus JW Tech Wiki

Dokumentationshinweis: Diese technische Dokumentation wurde aus einer archivierten Lieferantenquelle neu formuliert. Technische Angaben und Befehle müssen vor der Verwendung mit der Produktversion und den Herstellerunterlagen abgeglichen werden.

Zusammenfassung

Kurzes technisches Referenzhandbuch für das NVIDIA Jetson Xavier NX Modul und den zugehörigen Developer Kit: Spezifikationen, Systemprogrammierung über SDK Manager auf Ubuntu 18.04, Boot von SSD, Installation des SDK (CUDA, cuDNN, TensorRT), Linux-Befehle, I2C/GPIO-Steuerung sowie häufige Fragen.

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Technische Übersicht

  • Modul: NVIDIA Jetson Xavier NX SOM mit bis zu 21 TOPS beschleunigter Rechenleistung für Edge-AI-Workloads.
  • GPU: Maxwell-Architektur mit 384 CUDA-Kernen; spezifiziert als 48 TFLOPS Kerne.
  • CPU: 6-Kern ARMv8.2 64-Bit-Prozessor (Carmel) mit 6 MB L2 + 4 MB L3 Cache.
  • Speicher: 8 GB oder 16 GB LPDDR4x, 128 Bit breit, ca. 59,7 GB/s Bandbreite.
  • Speichermedium: 16 GB eMMC 5.1 Flash plus M.2 M-Key NVMe-SSD-Schnittstelle.
  • Video-Codierung: 2× 4K@60, 4× 4K@30 HEVC, 10× 1080p@60 HEVC, 22× 1080p@30 HEVC.
  • Video-Dekodierung: 2× 8K@30, 6× 4K@60 HEVC, 12× 4K@30 HEVC, 22× 1080p@60 HEVC, 44× 1080p@30 HEVC.
  • Kameras: bis zu 6 physikalische Kameras, bis zu 24 über virtuelle Kanäle; MIPI CSI-2D-PHY 1.2 mit bis zu 30 Gbps.
  • Netzwerk: 10/100/1000Base-T Ethernet; WLAN erfordert einen externen Chip.
  • Anschlüsse am Dev-Kit: 40-Pin-GPIO-Leiste, Micro-USB (Daten), Gigabit-Ethernet, 4× USB 3.0, HDMI, DisplayPort, DC-Stromanschluss (12–21 V), 2× MIPI-CSI-Kameraanschlüsse, Lüfter-Anschluss.
  • Systemprogrammierung: Host-Umgebung ist Ubuntu 18.04 (oder VM); ca. 100 GB freier Speicherplatz erforderlich. SDK Manager wird per .deb-Datei installiert.
  • Recovery-Modus: FC REC- und GND-Pins am Modul kurzschließen, DC-Strom anschließen, dann per Daten-USB-Kabel an den Ubuntu-Host verbinden.
  • Programmierungsschritte: SDK Manager starten, anmelden, Board-Typ 'Jetson Xavier NX' wählen, aktuelle JetPack-Version auswählen, nur 'Jetson OS' anhaken, weiter klicken und auf Abschluss warten.
  • Ab JetPack 4.6.1 erscheint ein Preconfig-Fenster: Entweder 'runtime' (manuelle Konfiguration nach dem Start) oder 'preconfig' (Benutzername/Kennwort vorab definierbar).
  • Boot von SSD: SSD anschließen, Gerät mit 'ls /dev/nvme*' identifizieren, mit 'sudo mkfs.ext4 /dev/nvme0n1' formatieren, in /boot/extlinux/extlinux.conf die LABEL auf NX ändern und root auf nvme0n1 setzen, System mit 'sudo cp -ax / /mnt' kopieren, neu starten, Erfolg mit 'df -h' prüfen.
  • SDK-Inhalte: JetPack umfasst Systemimage, Bibliotheken, APIs, Entwickler-Werkzeuge und Beispiele. Nicht installierte Komponenten umfassen u. a. TensorRT, cuDNN, CUDA, Multimedia-API, Computer-Vision (VPI/OpenCV/VisionWorks2) und Entwickler-Werkzeuge.
  • I2C-Nutzung: Paket 'i2c-tools' installieren ('apt-get install -y i2c-tools'), Geräte mit 'sudo i2cdetect -y -r -a 0' abfragen, Register lesen/schreiben mit i2cget/i2cset (Beispieladresse 0x68, Register 0x90).

Befehle und Beispiele – vor Ausführung prüfen: 

sudo apt install ./sdkmanager_[version]-[build#]_amd64.deb
ls /dev/nvme*
sudo mkfs.ext4 /dev/nvme0n1
sudo vi /boot/extlinux/extlinux.conf
sudo mount /dev/nvme0n1 /mnt
sudo cp -ax / /mnt
sudo umount /mnt/
sudo reboot
df -h
sudo i2cdetect -y -r -a 0
sudo i2cdump -y 0 0x68
sudo i2cset -y 0 0x68 0x90 0x55
sudo i2cget -y 0 0x68 0x90

Hinweise und Versionsgrenzen

  • Der Quelltext enthält Platzhalter wie {{{name3}}} und unvollständige Abschnitte; einige Details könnten unvollständig sein.
  • Die Programmierung erfordert ein registriertes NVIDIA-Developer-Konto; ohne Konto kann der SDK Manager nicht vollständig genutzt werden.
  • Das vorkonfigurierte Image enthält kein SDK; CUDA und andere Plug-ins müssen manuell heruntergeladen und installiert werden.
  • Bei Verwendung eines offiziellen Kits muss im SDK Manager ein anderer Board-Typ ausgewählt werden.
  • Die Bezeichnung 'UNKNOWN' in jtop tritt auf, weil das Board keine korrespondierende EEPROM-ID hat; dies beeinträchtigt die Nutzung nicht.
  • CAN-Bus funktioniert erst nach dem Löten der Pin-Header am Trägerboard.

Quelle und Revisionsnachweis