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WSAL15729 – RS232 – 485 TO ETH

Aus JW Tech Wiki

Dokumentationshinweis: Diese technische Dokumentation wurde aus einer archivierten Lieferantenquelle neu formuliert. Technische Angaben und Befehle müssen vor der Verwendung mit der Produktversion und den Herstellerunterlagen abgeglichen werden.

Zusammenfassung

Der Waveshare RS232/485 TO ETH wandelt serielle RS232- und RS485-Signale in Ethernet-TCP/IP-Verkehr. Die Konfiguration erfolgt über eine Web-Oberfläche; die Standard-IP lautet 192.168.0.7, der Standard-Port ist 1111. Das Gerät unterstützt sowohl transparente Weiterleitung als auch Modbus-RTU/TCP-Umwandlung und erlaubt bis zu acht gleichzeitige TCP-Client-Verbindungen.

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Technische Übersicht

  • Serielle Schnittstellen: RS232 (TXD/RXD) und RS485 (A/B) sind parallel angeschlossen und können gleichzeitig mit Ethernet verwendet werden.
  • Netzwerkanschluss: Ein RJ45-Ethernet-Anschluss verbindet das Gerät mit einem Switch, Router oder direkt mit dem PC über ein einzelnes Netzwerkkabel.
  • Standardnetzparameter: Werkseinstellung IP 192.168.0.7, Subnetzmaske Standardmäßig, Port 1111 für TCP-Kommunikation.
  • Web-Konfiguration: Über den Browser auf die Geräte-IP zugreifen; Standardanmeldung ist admin/admin (Werkswerkswert).
  • TCP-Modus: Das Gerät kann als TCP-Server (bis zu 8 Clients) oder als TCP-Client konfiguriert werden; die Gegenparty-IP und -Port werden entsprechend gesetzt.
  • AT-Befehlsmodus: Durch Senden von „++++“ ohne vorhergehende Daten wird der Modus aktiviert; Bestätigung durch Rücksenden von 'a', dann folgt „+OK“. Zum Verlassen wird „AT+ENTM“ gesendet.
  • Modbus-Umwandlung: Unterstützt bidirektionale Umwandlung zwischen Modbus TCP und Modbus RTU; die serielle Baudrate muss zur angeschlossenen Einheit passen (häufig 9600 oder 115200).
  • Terminierung: Ein Jumper schaltet einen 120-Ω-Endwiderstand für die RS485-Leitung ein; die korrekte Verkabelung ist T+ → A, T- → B.
  • Fehlerbehebung: Wenn keine Daten empfangen werden, RX-Anzeige prüfen, serielle Parameter vergleichen und ggf. das Gerät neu starten; bei Netzwerkproben IP/Ping und Firewall-Einstellungen kontrollieren.

Befehle und Beispiele – vor Ausführung prüfen: 

AT+ENTM

Hinweise und Versionsgrenzen

  • Die genaue Subnetzmaske und das Gateway hängen vom lokalen Netzplan ab und müssen manuell angepasst werden.
  • Bei Modbus-Umwandlung sind zusätzliche Gateway-Hardware oder -Software erforderlich; die korrekte Konfiguration erfordert Kenntnisse des Protokolls.
  • Wenn die Web-Oberfläche nicht erreichbar ist, müssen IP-Adressen im selben Subnetz aber mit unterschiedlichen Knotenadressen eingestellt sein (z. B. Gerät 192.168.0.7, PC 192.168.0.8).
  • Feuerwall-Einstellungen am Rechner können TCP-Verbindungen blockieren; SSCOM bzw. Debugging-Software muss in die Firewall-Ausnahmen aufgenommen werden.
  • Die exakten AT-Befehle außerhalb von „AT+ENTM“ sind in der Quelle nicht vollständig aufgelistet; weitere Befehle erfordern Rücksprache mit dem Hersteller.
  • Neustart nach Netzwerkfehlern kann automatisiert werden, erfordert jedoch eigene Überwachungslogik; die Quelle nennt nur einen manuellen Neustart als Sofortmaßnahme.

Quelle und Revisionsnachweis