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WSAL23035 – JETSON-TX2-NX-DEV-KIT

Aus JW Tech Wiki

Dokumentationshinweis: Diese technische Dokumentation wurde aus einer archivierten Lieferantenquelle neu formuliert. Technische Angaben und Befehle müssen vor der Verwendung mit der Produktversion und den Herstellerunterlagen abgeglichen werden.

Zusammenfassung

Kurze technische Einführung in das Waveshare Jetson TX2 NX Entwicklungskit: Module, Schnittstellen, Systemprogrammierung und Basisbefehle.

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Technische Übersicht

  • Das Kit enthält ein Jetson TX2 NX Modul mit 40-Pin-GPIO-Headern, einem Mikro-USB-Datenanschluss, einem Gigabit-Ethernet-Port (10/100/1000Base-T), vier USB-3.0-Ports, HDMI-, DisplayPort- und DC-Stromanschlüssen sowie zwei MIPI-CSI-Kamera-Anschlüssen und einem Lüfter-Header.
  • Spezifikationen des Moduls: GPU mit 256 CUDA-Kernen (Pascal-Architektur); CPU aus Dual-Core Denver 2 und Quad-Core Cortex-A57; 4 GB LPDDR4 (128-bit, 51,2 GB/s); 16 GB eMMC 5.1 plus M.2 NVMe-SSD-Schnittstelle.
  • Video-Codierung unterstützt bis zu 3×4K30 bzw. 4×1080p60 (H.265) und 1×4K60 bzw. 3×4K30 (H.264); Decoding bis zu 4×4K30 bzw. 7×1080p60.
  • Die Kameraunterstützt bis zu 5 physische Kameras (bis zu 12 über virtuelle Kanäle) über einen 12-Kanal-MIPI CSI-2 mit D-PHY 1.2 (bis 30 Gbps).
  • Für die Systemprogrammierung wird ein Ubuntu-18.04-Host benötigt, der über den SDK Manager arbeitet; das Kit hat keinen SD-Kartenslot, daher erfolgt das Flashen über eMMC/NVMe.
  • Zur Programmierung wird das Modul in den Recovery-Modus versetzt, indem die FC-REC- und GND-Pins kurzgeschlossen werden, dann per USB-Datencable an den Host angeschlossen und der SDK Manager gestartet wird.
  • Nach dem Flashen kann das System auf eine SSD umgestellt werden: Formatieren mit mkfs.ext4, Anpassung von /boot/extlinux/extlinux.conf, Kopieren des Systems mit cp -ax, Neustart und Überprüfung mit df -h.
  • Grundlegende Linux-Befehle wie sudo, ls, chmod, mkdir, cp, mv, rm, reboot, shutdown, pwd, head, tail, df, tar, apt sowie Netzwerk-Befehle ifconfig und hostname werden im Handbuch erklärt.
  • Für KI-Entwicklung stehen Umgebungen für PIP, CUDA, TensorFlow, PyTorch und YOLOv4 bereit; zusätzlich gibt es ein „Hello AI World“-Beispiel mit DetectNet für Echtzeit-Kameradetection.
  • Hardwaresteuerung umfasst GPIO (LED einschalten) und I2C (i2cdetect, i2cdump, i2cset, i2cget) mit Beispielen für Registerzugriffe.

Befehle und Beispiele – vor Ausführung prüfen: 

sudo apt install ./sdkmanager_[version]-[build#]_amd64.deb
ls /dev/nvme*
sudo mkfs.ext4 /dev/nvme0n1
sudo vi /boot/extlinux/extlinux.conf
sudo mount /dev/nvme0n1 /mnt
sudo cp -ax / /mnt
sudo umount /mnt/
sudo reboot
df -h
sudo apt-get update
sudo apt-get install -y i2c-tools
sudo apt-get install -y python3-smbus
apt-cache policy i2c-tools
sudo i2cdetect -y -r -a 0
sudo i2cdump -y 0 0x68
sudo i2cset -y 0 0x68 0x90 0x55
sudo i2cget -y 0 0x68 0x90

Hinweise und Versionsgrenzen

  • Die Quelle ist unzuverlässiges Lieferantenmaterial; alle Angaben sollten vor Einsatz geprüft werden.
  • Versionssensible Schritte: Der genaue Dateiname des SDK-Manager-Debs muss durch den tatsächlich heruntergeladenen Namen ersetzt werden.
  • Recovery-Modus erfordert präzises Kurzschließen der FC-REC/GND-Pins; falsches Handling kann das Modul beschädigen.
  • Der vorgeschriebene Host ist Ubuntu 18.04; andere Versionen sind nicht bestätigt.
  • Bei Boot von SSD muss die Beschriftung korrekt geändert werden (LABEL NX statt primary); Fehler hier verhindern den Start.
  • RAUMMANGEL: Wenn das EMMC-System zu wenig Platz für die SDK-Installation bietet, muss auf SSD umgeschaltet werden.
  • Die Quelle erwähnt sowohl „Jetson Nano“ als auch „TX2 NX“; die korrekte Bezeichnung des Produkts sollte vor Veröffentlichung verifiziert werden.

Quelle und Revisionsnachweis