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WSAL17219 – MLX90640-D110 Thermal Camera

Aus JW Tech Wiki
Version vom 6. September 2026, 00:38 Uhr von JWTechPublisher (Diskussion | Beiträge) (Freigegebene technische Dokumentation veröffentlicht; Text-only und noindex)
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Dokumentationshinweis: Diese technische Dokumentation wurde aus einer archivierten Lieferantenquelle neu formuliert. Technische Angaben und Befehle müssen vor der Verwendung mit der Produktversion und den Herstellerunterlagen abgeglichen werden.

Zusammenfassung

Die MLX90640-D110 ist eine IR-Array-Wärmebildkamera mit 32×24 Pixeln (768 Sensoren) und einem 110°×75° Sichtfeld. Sie kommuniziert über I²C (Adresse 0x33), arbeitet mit 3,3 V oder 5 V und unterstützt Erfrischungsraten von 0,5 Hz bis 64 Hz.

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Technische Übersicht

  • Auflösung: 32 Spalten × 24 Zeilen = 768 Infrarotsensoren; jedes Pixel wird als Pixel(i,j) bezeichnet, i=Zeile (1–24), j=Spalte (1–32).
  • Sichtfeld des D110-Modells: 110° horizontal × 75° vertikal (Weitwinkel, für kurze Entfernungen geeignet).
  • Schnittstelle: I²C, Standardadresse 0x33; High-Speed-Modus bis 1 MHz möglich; das Modul kann nur als Slave auf dem Bus arbeiten.
  • Versorgungsspannung: 3,3 V oder 5 V; der Onboard-Levelwandler ermöglicht den direkten Anschluss an eine 5-V-I²C-Bus-Leitung ohne externe Pull-Up-Widerstände.
  • Betriebsstrom: unter 23 mA.
  • Temperaturbereich: Umgebung -40 °C bis +85 °C; Messbereich des Ziels -40 °C bis +300 °C; Auflösung ±1 °C.
  • Erfrischungsraten: programmierbar von 0,5 Hz bis 64 Hz; gesteuert über Steuerregister 1 (0x800D) über die Bits 7–9; zwei Aktualisierungsmodi (Schachbrett-Muster, ab Werk voreingestellt; TV-Interleaved), gewählbar über Bit 12 desselben Registers.
  • Abmessungen: 28 mm × 16 mm; Befestigungsloch-Ø 2,0 mm.
  • NETD (Rauschäquivalente Temperaturdifferenz): 0,1 K RMS bei 1 Hz Erfrischungsrat.
  • Anwendungsbeispiele: berührungslose Objekttemperaturmessung, IR-Thermometer, Smart Home/Building/Lighting, industrielle Temperaturregelung, Einbruch-/Bewegungserkennung.

Hinweise und Versionsgrenzen

  • Der Quelltext enthält keine expliziten Befehlszeilen oder CLI-Kommandos; die Beispielsektionen (Raspberry Pi, STM32, ESP32) beschreiben Hardware-Anschlüsse und IDE-Schritte, aber es wurden keine konkreten Kommandos wiedergegeben.
  • Die genaue Pinbelegung variiert je nach Host-Plattform (z. B. Raspberry Pi, STM32F405R, ESP32); die korrekte Zuordnung muss pro Plattform anhand der Originaldokumentation verifiziert werden.
  • Das Datenblatt erwähnt bis zu 4 defekte Pixel als zulässig ab Werk; diese werden in der EEPROM-Tabelle markiert. Die Anwesenheit defekter Pixel darf nicht als Grund für Rückgabe oder Umtausch geltend gemacht werden; empfohlen wird die Nutzung des Mittelwerts benachbarter Pixel.
  • Bei Betrieb sind starke Vibrationen und Heißstecken zu vermeiden, da die integrierte EEPROM durch Erschütterung beschädigt werden kann. Überlange Kommunikationskabel können zu Schreibfehlern in der EEPROM führen.
  • Die gemessene Temperatur im Sichtfeld ist ein gewichteter Durchschnitt aller erfassten Oberflächen; für höhere Genauigkeit sollte das Objekt vollständig innerhalb des FOV liegen.
  • Die genauen Abstandsformeln zwischen Messentfernung und Sichtfeld werden im Original auf eine Abbildung verwiesen; eine unabhängige Berechnung erfordert Zugriff auf das Melexis-Datenblatt.
  • Versionsempfindlichkeit: Die Registerwerte (z. B. 0x800D) und Adresszuweisungen können sich zwischen Firmware-Versionen unterscheiden; vor der Implementierung die aktuelle Dokumentation prüfen.
  • Es wurden keine Preise, Lagerbestände, Zertifikate oder Garantiebedingungen in der Quelle angegeben; solche Angaben dürfen hier nicht ergänzt werden.

Quelle und Revisionsnachweis